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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 13.04.2017, 08:21    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Woher kommt die Redewendung "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"?

Also wenn man überlegt, dann muss man eigentlich selber drauf kommen: Natürlich ist es wieder ein Spruch aus alten Zeiten. Nämlich aus den Zeiten, wo es noch das "gute Porzellan" gab, das nur zu festlichen Gelegenheiten genutzt wurde. Und da dieses Porzellan so wertvoll (teuer) war, ging die Mutter besonders vorsichtig beim Auspacken und Gebrauch damit um.
Denn ursprünglich hieß der Spruch einmal "Vorsichtig ist die Mutter IN der Porzellankiste"!

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 14.04.2017, 08:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Warum feiern wir Karfreitag?

Manche Wörter benutzt man einfach so, ohne drüber nachzudenken. Umso interessanter ist, dass der Karfreitag nicht einfach nur ein Eigenname ist, sondern sich vom mittelhochdeutschen Wort "Kar" ableitet, welches für Trauer steht. Deshalb gibt es auch eine Karwoche, die Woche vor Ostern. Im englischen Wort "care" steckt auch die Sorge.

Wer sich nun in der Bibel etwas auskennt, der weiß, warum der Karfreitag eigentlich ein Trauertag ist. Denn nach dem Glauben der Christen wurde Jesus an diesem Tag in Jerusalem gefoltert und am Kreuz getötet. Verantwortlich dafür ist der römische Statthalter Pontius Pilatus.

Deshalb wird in der kirchlichen Tradition der Karfreitag als Tag des Leidens und Klagens wahrgenommen. Er ist also der "Klage"-Freitag. Interessant, nicht wahr?

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 16.04.2017, 07:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Woher kommt der begriff "Muckefuck"?

Dass es sich um einen Kaffeeersatz handelt, weiß wohl jeder, aber woher kommt das Wort?
Es kommt aus dem französischen: mocca faux = falscher Kaffee

Wobei er heutzutage, wenn überhaupt noch, verwendet wird, wenn es sich um einen ganz schrecklichen "Blümchenkaffe" handelt, der so genannt wird, weil früher oft die Tassen Blumenmuster am Boden hatten und die konnte man durch das seichte Gebräu erkennen.

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 16.04.2017, 07:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Warum gibt es zu Ostern Ostereier?

Es gibt mehrere Erklärungen für die Herkunft von Ostereiern. Alle werden wohl irgendwie richtig sein und sind vielleicht zusammen zu sehen:

1. Grund: das Ei als Zeichen der Auferstehung und Fruchtbarkeit
Das Ei symbolisiert in vielen Kulturen Fruchtbarkeit und neues Leben. Ist ja auch klar, denn wenn man sieht, wie aus so einem Ei ein Küken schlüpft, muss man ja unweigerlich auf den Gedanken kommen :-)
Und so kam es, dass schon bei den Urchristen das Ei die Auferstehung Jesu Christi am Ostersonntag bedeutete.

2. Grund: Hühner legen auch zur Fastenzeit ihre Eier
Einem Huhn ist es egal, ob ihr Ei, dass sie morgens gelegt hat, nun gegessen wird oder nicht. Es legt einfach munter weiter. Was macht aber nun ein Christ mit den Eiern, der 40 Tage lang fasten muss? Das Fasten galt ja eigentlich nur für Fleisch, schloss aber tierische Produkte mit ein! Okay, ihr habt es erraten: er hebt die Eier auf, bis er sie essen darf. Natürlich abgekocht, damit sie sich länger halten.
Und so sammelten sich daher bis Ostern immer viel zu viele Eier an. Man hat rausgefunden, dass Christen ab dem 12. Jahrhundert ihre Eier am Ostersonntag mit zur Messe in die Kirche nahmen, um sie weihen zu lassen. Zu diesem besonderen Anlass wurde es mit der Zeit gang und gäbe, die Schalen bunt einzufärben und sie mit Mustern oder Bildern zu verzieren.

3. Grund: die Abgabe von Zins- und Antlasseiern am Gründonnerstag
Es könnte auch sein, dass die Tradition des Ostereier Verschenken auf einen alten Brauch im Mittelalter zurückzuführen ist: Man hatte (besonders in Bayern und Österreich) geglaubt, dass ein am Gründonnerstag gelegtes Hühnerei Wunderkraft besitzt und auch nicht verderben kann. Es wurde von den Zimmerleuten im Gebälk des Dachstuhls verborgen und sollte vor Hochwasser und Blitzschlag bewahren.
Mit solchen Eiern mussten die Bauern den Grundherren (auch Lehensherren genannt) die Steuern und Abgaben am Gründonnerstag bezahlen. Deshalb heißen sie auch Antlasseier (Antlass = Ablass).

Übrigens: Erstmalig tauchte die Bezeichnung Osterei 1615 auf.

Und: die Farben der Eier spielten früher eine besondere Rolle:
Rot gedachte an den Opfertod von Jesu Christi. Es sollte an das Leiden von Jesu Christi erinnern, der sein Blut für die Erlösung der Menschheit vergossen hat.
Weiß: Reinheit
Grün: Unschuld
Gelb: Erleuchtung
Orange: Kraft, Ausdauer und Wärme
Grün: Jugend und Unschuld

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 17.04.2017, 06:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Warum ist Ostern immer an einem anderen Datum?

Man hätte es ja auch einfach machen können, aber als auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 die versammelten Bischöfe und Kirchenfunktionäre zusammentrafen, beschlossen sie, Ostern fortan immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern.

Soweit die kurze Erklärung. Aber warum nun nach dem ersten Vollmond im Frühling?
Das orientiert sich am jüdischen Pessach-Fest: Jesus von Nazareth ist nach christlicher Überlieferung am Vorabend dieses Festes gekreuzigt worden. Da sich das jüdische Fest nach einem Mondkalender richtet, wurde dieser Bezug übernommen.

Und warum am Sonntag?
In den vier Evangelien des Neuen Testaments wird übereinstimmend von der Auferstehung am "ersten Tag der Woche", also nach einem Sonntag, berichtet. Denn der Sonntag war seit jeher der Tag des Herrn und somit der Anfang der Woche.

Der Grund liegt also rund 1700 Jahre zurück und macht uns heute noch zu schaffen :-)

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 17.04.2017, 06:36    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Jeder König eines Kartenspiels hat eine wahre Geschichte:

Schaufel: König David.
Kreuz: Alexander Der Grosse.
Herz: Karl der Grosse.
Ecke: Julius Cesar.

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 18.04.2017, 06:43    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gibt es wirklich Fleisch fressende Pflanzen?

Eine Redensart sagt, in der Not frisst der Teufel Fliegen. Aber nicht nur er – es gibt auch Pflanzen, die Fleisch fressen. Sie locken Insekten in Klapp- und Klebefallen. Mücken und Spinnen können sich in ihren Tentakeln verfangen oder in der Fallgrube einer tropischen Kannenpflanze ersaufen.

Fleisch fressende Pflanzen können sehr faszinierend sein, denn sie stellen das Prinzip "Tiere fressen Pflanzen" auf den Kopf. Es sind gegen 20 unterschiedliche Gattungen (mit etwa 1000 verschiedenen Arten) solch Fleischfressender Pflanzen bekannt. Hier ein paar Beispiele:

Typisch für eine fleischfressende Pflanze ist die Nephentes, deren Blüten vor allem auf Bienen äußerst anziehend wirken. Wenn sich so eine Biene auf dem Blütenkelch niederlässt, rutscht sie auf einer öligen Flüssigkeit aus und gleitet in den "Rachen" der Blume, die dann die Öffnung ihrer tödlichen Falle sofort verschließt.

Anders geht der Sonnentau vor, der auch bei uns vorkommt. Seine Blätter sind mit kleinen Fangarmen besetzt, die sich um das Opfer schließen, sobald es sich auf das Blatt setzt. Anschließend verdaut der Sonnentau das Insekt durch eine säurehaltige Flüssigkeit.

In der Regel ist das Fleisch fressen für diese Pflanzen nicht unbedingt lebensnotwendig – sie könnten auch ohne diese Zusatznahrung überleben. Aber durch diese zusätzlichen Nährstoffe aus den gefressenen Tieren sind diese Pflanzen dann wachs- und blühfreudiger als ohne.

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JanVogt
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BeitragVerfasst am: 19.04.2017, 10:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Woher kommt die Redewendung "auf den Schlips getreten"?

Es gibt Menschen die fühlen sich durch Aussagen von mir auf den Schlips getreten. Aber jetzt mal ehrlich, dass kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll ich denn da hin kommen? Der Schlips geht gerade einmal bis zum Bauchnabel, wie soll ich da drauftreten? Die Person muss dann schon auf allen Vieren am Boden rumkrabbeln, damit dass überhaupt technisch möglich ist. -

Wenn ich mir es recht überlege, ist die Redewendung vom Auf-den-Schlips-treten einen ziemlich schiefes Bild. Wie kommt man nur auf einen solchen Vergleich? Hat es vielleicht etwas mit der Weiberfastnacht zu tun, bei der man/frau seinem Chef die Krawatte abschneidet?
Gerade gerückt wird das Bild erst, wenn man sich die Herkunft dieser Wendung anschaut. Sie hat nämlich gar nichts mit einer Krawatte zutun. Als diese Redewendung populär wurde, gab es noch überhaupt keine Krawatten. Der Ausdruck des Schlips-Tretens, im Sinne von jemanden kränken, fußt auf einem anderen Bild. Mit Schlips ist nämlich der Rockzipfel oder der Hemdszipfel gemeint. Bei langen Gehröcken konnte es schon mal passieren, dass man jemanden (aus Versehen) auf den Rockzipfel stieg. Das war natürlich sehr unangenehm. Heute kann das nicht mehr so leicht passieren, die alten Gehröcke sind aus der Mode. Nur noch Pianisten u.Ä.sieht man noch mit einem Frack auf den man treten könnte. Besser ist es deswegen trotzdem nicht, denn steigt man(n) einer Frau bei einer Abendveranstaltung (z.B. einem schönen Ball) auf den Kleidsaum, fühlt sie sich im besten Fall nur(!) auf den Schlips/das Kleid getreten!

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