STROKE.03 BerlinSTROKE.03 Berlin
Die weltweit erste Messe für Urban Art und New Contemporary Art feiert vom 07.10.2010 bis 10.10.2010 Premiere in Deutschlands Hauptstadt
Artikel vom 11.08.2010 um 07:17:36
STROKE.ARTFAIR – eine Messe der besonderen Art. Seit ihrem Start als Einzelausstellung im Mai 2009 hat sie bereits über 20.000 Besucher und mehr als 500 ausstellende Künstler zusammengebracht. Damit ist sie einer der einflussreichsten Events für New Contemporary und Urban Art. Die STROKE.03 markiert für die Messe, die im zweiten Jahr regelmäßig im Frühjahr in München gezeigt wird, eine neue Dimension: Erstmals findet der Event in Berlin statt – und zwar im Herbst, zeitgleich mit anderen wichtigen Kunstmessen. In dieser Jahreszeit wird Berlin zum Mekka für Kunstinteressierte und Händler aus aller Welt. Ihnen zeigt die STROKE.ARTFAIR eine völlig neue Interpretation des Themas Urban Art. Dass sich hierzu Deutschlands größte Metropole besonders eignet, liegt auf der Hand. Dabei geht es den Machern weniger um das Prinzip Konkurrenz, sondern um Bereicherung und Ergänzung. Ziel ist nicht etwa, die anderen Messeveranstaltungen zu übertrumpfen und neue Superlative zu bemühen. Ziel ist, die internationale und lokale Kunstszene um ein neues, ungewöhnliches Element zu bereichern. Mit einem Mix aus Malerei, Plakatkunst, Schablonenkunst, Grafik, Cut-Outs, Aufklebern, Collagen und vielem mehr präsentiert die STROKE.03 ein Spektrum, das nicht nur weit über das Gewöhnliche, sondern auch über das Gewohnte hinausgeht. Nicht umsonst gilt Berlin als internationale Hochburg für Urban- und Street-Art. Wir sind bereits seit vier Jahren mit unserer Galerie INTOXICATED DEMONS in Berlin fest verwurzelt. In Berlin muss man Urban Art nicht mehr erklären. Die Kunst hat sich hier erfolgreich im Straßenbild und in den Galerien gleichermaßen etabliert. Natürlich haben wir gerade im Herbst in Berlin eine Außenseiterrolle – auch das passt gut zu unserem Konzept und unseren Inhalten“, erklärt Marco Schwalbe, Veranstalter der STROKE.ARTFAIR. Die gezeigte Kunst kommt von der Straße und hat ihre Herkunft nie vergessen oder verleugnet. Über methodische und inhaltliche Grenzen hinweg werden zeitgenössische Themen wie Politik, Kultur oder auch Lifestyle, Werbung und urbanes Leben präsentiert. Die Akteure lassen sich von einem Mix aus Malerei, Werbung, Comics, zeitgenössischer Kunst und Graffiti inspirieren, möchten dabei aber nicht nur ihre Generation ansprechen, sondern das Publikum alters- und schichtübergreifend erreichen. Dabei entstehen reizvolle, oft provozierende Gegensätze – zum Beispiel durch die Präsentation von Straßenkunst im White Cube. Auch den Künstlern sind diese Brüche bewusst, der Wandel hin zur etablierten“ Kunstwelt spiegelt sich in vielen Werken wieder. Die Zeiten scheinen günstig für Events wie die STROKE.03: Noch nie war die Nachfrage und das Interesse an Urban- und New Contemporary Art größer als heute. Jedoch möchten sich die Initiatoren deutlich von jeder Wellenreiterei“ distanzieren. Wenn Subkultur in den Mainstream mündet, verliert sie ihre Identität. Wir wollen authentische Werke in einem adäquaten Umfeld präsentieren und den Menschen nahe bringen – um ihrer selbst willen, nicht weil der Hype die Gelegenheit günstig erscheinen lässt. Gerade in Berlin ist das eine große Herausforderung. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Qualität zu bündeln und einen umfassenden Überblick über die zeitgenössische Szene zu bieten“, ergänzt Marco Schwalbe. |
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