11 Schüler wurden in Schule nahe Stuttgart getötet11 Schüler wurden in Schule nahe Stuttgart getötet
nach schwarzgekleidetem 17 jährigen wird gefahndet
Artikel vom 00.00.0000 um 00:00:00
Bild vergrößern Ein Amokläufer hat an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart mindestens elf Schüler erschossen. Bei dem Täter soll es sich um einen 17-jährigen ehemaligen Schüler dieser Schule handeln. Der Täter floh in die Innenstadt von Winnenden. Bei einem Amoklauf in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden hat ein ehemaliger Schüler am Mittwoch mindestens elf Menschen erschossen und weitere zum Teil schwer verletzt. Das sagte der Sprecher der Polizei Waiblingen, Klaus Hinderer. Der 17-Jährige habe im vergangenen Jahr seinen Abschluss an der Schule gemacht. Bei den zunächst gefundenen Toten an der Albertville-Realschule handelt es sich laut Polizei um neun Schüler, die im Gebäude gefunden wurden und einen Erwachsenen, den der Täter offenbar auf seiner Flucht vor dem Gebäude getötet hat. Die genaue Zahl der Verletzten stand zunächst nicht fest. Der Täter sei flüchtig, es werde mit Hochdruck nach ihm gefahndet. Der 17-Jährige, der schwarze Kleidung getragen haben soll, habe gegen 9.30 Uhr das Schulgebäude betreten, sei in zwei Klassenräume gestürmt und habe wahllos um sich geschossen. Landespolizeipräsident Erwin Hetger sprach von zwei Schwerletzten und sagte: Es war ein Amoklauf in Reinkultur. Er ist mit einer Waffe in die Schule rein und hat dann das Blutbad angerichtet. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Amokläufer tötet mindestens zehn Menschen Der Südwestrundfunk (SWR) berichtet, dass die Polizei bereits das Elternhaus des 17-Jährigen durchsucht habe. Die Eltern seien im Besitz mehrerer Waffen, die sie legal erworben hätten. Die Realschule ist zusammen mit einem Gymnasium in einem Schulzentrum mit insgesamt 1000 Schülern untergebracht. Beide Schulen wurden inzwischen geräumt. Die Schüler werden nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums medizinisch und psychologisch betreut. Weitere Informationen wollte die Polizei auf einer Pressekonferenz geben – sie war für 13 Uhr geplant, an ihr wollte auch Landesinnenminister Heribert Rech teilnehmen. Augenzeugen berichteten von Schüssen und Schreien. Eine Schülerin sagte, sie habe zunächst an einen üblen Scherz gedacht. Dann habe sie gesehen, wie andere aus dem Fenster gesprungen seien. Dann sei sie auch losgerannt. Besorgte Eltern und verstörte Schüler waren noch vor Ort. Das Schulzentrum im Rems-Murr-Kreis wurde weiträumig abgesperrt, Hubschrauber kreisten in der Luft. Quelle: AOL |
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