Leuchtfeuer des Jazz lodert in Frankfurt

Leuchtfeuer des Jazz lodert in Frankfurt

Tim Garland´s Lighthouse
Project" am 20. Juni in Frankfurt-Höchst
Artikel vom 18.06.2010 um 06:00:15


lighthouse
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Nach seinem gefeierten Auftritt beim Jazzfestival in Berlin im
November 2009 kommt Tim Garland in diesem Jahr erneut nach
Deutschland. Vom Trio zum Quartett erweitert wird er mit einem
"Lighthouse Project" wieder zeigen, dass er unter den
zeitgenössischen Saxophonisten der Jazzwelt einer der führenden
Virtuosen ist. Am 20. Juni 2010 spielt Garland nun gemeinsam mit
Patrick Betterson am Bass, Mike Outram an der Gitarre und Asaf Sirkis
an den Percussions in der Justinuskirche in Frankfurt-Höchst.

Unterstützt wird das Konzert, das im Rahmen des "Höchster
Orgelsommers" stattfindet, von Infraserv Höchst. Die
Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst hatte 2005 gemeinsam
mit den Organisatoren des Höchster Orgelsommers die
Veranstaltungsreihe "Europäischer Jazz in der Justinuskirche" ins
Leben gerufen. "Diese Konzerte tragen zur Steigerung der kulturellen
Attraktivität des Stadtteils bei und stellen einen weiteren
musikalischen Höhepunkt des seit vielen Jahren etablierten Höchster
Orgelsommers dar", erklärt Jürgen Vormann, Vorsitzender der
Geschäftsführung von Infraserv Höchst. Er selbst freut sich schon
sehr auf das Gastspiel von Tim Garland in Höchst. "Ich bin sehr froh,
dass wir den Jazzfreunden in diesem Jahr dieses ganz besondere
Erlebnis präsentieren können", so Jürgen Vormann.

Tim Garland beherrscht nicht nur sein eigenes Instrument mit
atemberaubender Präzision sondern sucht auch als Komponist und
musikalischer Koordinator unterschiedlichster musikalischer Einflüsse
seines gleichen. Im Mai 2006 wurde Tim Garland vom englischen
Parlament als Jazz-Musiker des Jahres ausgezeichnet. Sein Lighthouse
Project erhielt im gleichen Jahr den BBC-Award für Innovative Musik.

Architekt in der Improvisation
Mit Tim Garland kommt ein außergewöhnlich begnadeter Jazz-Musiker
nach Frankfurt, der auf seinen Instrumenten von der scharfen Kante
bis zu poetischen Pastellstimmungen alle Ausdrucksmöglichkeiten
behrrscht. Seine Musik wechselt fließend zwischen Rock und Swing,
besticht durch eine enorme drangvolle Dichte und gleicht einer
kammermusikalischen Melange aus Jazz und Weltmusik. In der
Improvisation gleicht er einem intuitiven Architekten, dessen
elegante Konstruktionen flexibel und stabil in einem sind. Seinen
Namen erspielte er sich in Chick Coreas Origin und Bill Bruford's
Earth Works. Dem deutschen Publikum noch weitestgehend unbekannt
avancierte er 2009 zu einer wenn nicht der Überraschung des Berliner
Jazz-Festes.

Flamenco in Höchst
In Frankfurt-Höchst werden Flamenco-Einflüsse eine besondere Rolle
spielen - sicher nicht zuletzt dank des israelischen Percussionisten
Asaf Sirkis, dem Kritiker geradezu die Erschaffung einer perkussiven
Weltkarte bescheinigen. Die Justinuskirche in Frankfurt Höchst ist
mit ihrer annähernd 1200 Jahre alten sakralen Mystik und der
außergewöhnlichen Akustik wie geschaffen für ein Konzert des
Quartetts. Ausgehend von einem Klangerlebnis Garlands im St. Mary's
Lighthouse an Englands Nordostküste nutzte bereits das Lighthouse
Trio fast ausschließlich besondere Klangräume, vorzugsweise Kirchen.

Das Konzert in der Justinuskirche Höchst, am Justinusplatz in der
Altstadt von Frankfurt Höchst, beginnt am 20. Juni 2010 um 17 Uhr.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 15 Euro.
Weitere Informationen unter www.justinuskirche.de.

hanns-martell.de – Booking: 06441 51850


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